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Tipi am Kanzleramt: Anna Depenbusch & Band

November 13 @ 20:00 - 22:30

„Das Alphabet der Anna Depenbusch“

Nicht selten kommt es bei den Konzerten von ANNA DEPENBUSCH auf der Bühne zu leidenschaftlichen Szenen. Wenn die Hamburger Sängerin allein am Klavier sitzt, in ihrem Song „Benjamin“ von den sich etwas zu laut amüsierenden Nachbarn erzählt und beim Refrain „Ben-ja-ja-ja-ja…“ den Kopf keck in den Nacken wirft, denkt man unweigerlich an den berühmten Film-Orgasmus aus der Romantikkomödie „Harry und Sally“ und hat sofort ein Lächeln auf den Lippen. Überhaupt sind wortverspielte und sprachverliebte Texte über zwischenmenschliche Beziehungen das Markenzeichen von ANNA DEPENBUSCH. Gepaart mit ihrer ungeheuerlichen, akribischen Musikalität wird aus jedem Song eine perfekte kleine Kurzgeschichte und aus Anna eine expressive Geschichtenerzählerin.

Wenn man ANNA DEPENBUSCH fragt, was sie ist, sagt sie: „Sängerin“. Hört man sich in ihrem Umfeld um, erfährt man: „Vollblutmusikerin und Multitalent“. Ihr Publikum, schwärmt sie, sei: „witzig, charmant und so bewegend“. In der Presse steht „die feinste Chansonnière Deutschlands“.

Songschreiberin, Komponistin und Produzentin in Personalunion, inzwischen auch mit hochkarätigen Auszeichnungen dekoriert. So erhielt sie 2012 nicht nur den renommierten Fred-Jay-Preis für Textdichter, sondern auch den Deutschen Chanson Preis. Alles selbst zu machen, in reiner Handarbeit, sich über dem Notizbuch ins Texten vertiefen, sich jede tontechnische Kleinigkeit in ihrem hauseigenen Studio selbst anzueignen, tagelang vor dem Computer mit Audiospuren zu jonglieren – all das ist Anna wichtig. Was genau ist ihre Musik eigentlich? – Pop, Chanson, Liedermacher, Singersongwriter – da lässt sich Anna nicht festlegen. Genres stören nur die Freude an der Musik, findet sie. „Ich sitz zu gern zwischen den Stühlen, der Vielfalt wegen.“

Mit „Das Alphabet der Anna Depenbusch“ kehrt Anna zu ihren Ursprüngen zurück. Nach einem reinen Klavieralbum (2011), dem poppigen „Sommer aus Papier“ (2012) und einem Duett mit Mark Forster („Ich und Du“) zeigt die vielseitige Künstlerin nun wieder die volle Bandbreite ihres musikalischen Könnens, am Piano und mit Band. So ist der Titelsong „Alphabet“ inspiriert vom Beatles-Sound der 60er mit großer Big-Band-Besetzung. Auf »Alles über Bord« verbreitet Anna mit nautischen Bildern eine positive Klarschiff-Energie. Die »Schönste Melodie«, ein Walzer im typisch zerbrechlichen Depenbusch-Sound, erschafft wundersame Zirkusatmosphäre mit Geige, Bandoneon und Toypiano. In »Frauen wie Sterne« schlüpft Anna chansonesk in die Erzählerrolle, um vor einem Mann zu warnen, dem sie selbst verfallen ist. Das schimmernd-leise »Wieder Winter« schließlich als ein wunderbar anschmiegsamer Schlussakkord eines vor Einfallsreichtum nur so strotzenden Albums, den sie jetzt im TIPI AM KANZLERAMT präsentiert.

Details

Datum:
November 13
Zeit:
20:00 - 22:30

Veranstaltungsort

TIPI AM KANZLERAMT
Große Querallee
Berlin, 10557 Germany

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