ANA & ANDA präsentieren CD zum 60. Jahrestag der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen
Dieses Jahr wird die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen 60 Jahre alt. Für die Musikerinnen ANA & ANDA kein Grund zum Feiern. Das schweizerisch-deutsche Duo für Musik und Bühnenkunst mit Wohnsitz in Karlsruhe hat sich ein besonderes „Geburtstagsgeschenk“ einfallen lassen: Auf ihrer ersten CD mit dem Titel „Zu Recht gebogen“ präsentieren die Künstlerinnen 19 gesellschaftskritische gesungene Kommentare zu den 30 Artikeln der Menschenrechtserklärung. Das Projekt konnte durch Fördergelder des Kulturamts der Stadt Karlsruhe, der EUFORI-Stiftung für Kunst und Kultur und der Druckcooperative Karlsruhe realisiert werden.
Vier Projekte – ein Thema: Aufruf an die Liedpoeten und Konzertreihe «Lieder gegen die Kälte»
Liedermacherinnen, Chansonniers, Singer-Songwriter singen gegen die soziale Kälte – und sie singen für «Surprise». Sie treten im Januar 2009 zusammen mit Slampoeten und Rappern im Rahmen mehrerer Konzerte zu Gunsten des Strassenmaganzins Surprise auf. Die Aktion beschäftigt sich mit dem aktuellen gesellschaftsbezogenen Lied. Song-Autoren und Lied-Poetinnen in der Schweiz werden aufgerufen, sich in ihren Texten zur aktuellen Lage in unserem Land zu äussern. Das soziale Gewissen zieht sich zurück. Ellbogen prägen unser Leben. Die Hilfsbedürftigen und Schwachen werden angeklagt, hilfsbedürftig und schwach zu sein. Unter dem Mantel einer radikalen «Missbrauchs-Bekämpfung », werden Menschen im Schatten der Gesellschaft noch weiter an den Rand gedrängt. Wer Hilfe braucht und nicht «rentiert», sieht sich dem Misstrauen der Gesellschaft ausgesetzt. Soziale Kälte kommt als rechtschaffener Verwalter unserer Konten daher. Zwischenmenschliche Solidarität wird als humanitärer Kitsch beschimpft. «Lieder gegen die Kälte» wendet sich gegen diesen unheilvollen Trend. «Lieder gegen die Kälte» fordert die LiedpoetInnen auf, Texte und Lieder zu kreieren, die sich gegen die gesellschaftliche Gleichgültigkeit den sozial Schwachen gegenüber zur Wehr setzen.
Gesucht werden neue aktuelle Lieder, • die sich den benachteiligten Menschen zuwenden, • die die soziale Kälte in unserem Land thematisieren, • die sich mit den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen dieser Kälte auseinandersetzen, • die Lösungen, Perspektiven und Utopien einer menschlicheren Schweiz besingen.
In der kommenden Woche beschäftigt sich das "Radiofeuilleton" im Deutschlandradio Kultur gleich fünf Mal mit der bei Bear Family Records erschiedenen und von Michael Kleff herausgegebenen Edition "Für wen wir singen - Liedermacher in Deutschland":
Auch in diesem Jahr findet wieder der Wettbewerb um die "Hoyschrecke" der Kulturfabrik Hoyerswerda statt. Noch bis zum 20.9. 2008 können sich KünstlerInnen und Gruppen (nur Akustik-Sets, maximal 5 Personen) bewerben. Es winken je 500 Euro Preisgeld für den Jury- und den Publikumspreis. Das Liederfest findet wie immer am letzten Novemberwochenende, diesmal vom 28-30. November, statt. Ausführliche Informationen unter www.hoyschrecke.de
Nach dem erfolgreichen Start des Wettbewerbes 07 lädt das Chansonfest Berlin nun zum zweiten Mal den Nachwuchs ein, sich im Rahmen des Festivals zu präsentieren.
Spielt Pop-Songs oder singt Lieder, laßt es richtig rocken oder sucht die leisen Töne!
DAS CHANSONFEST BERLIN WILL EUCH ALLE!
Die Bewerbungen für den Nachwuchswettbewerb des Chansonfestes Berlin laufen ab JETZT!
Bis zum 30.06.2007 (Einsendeschluß) können sich Bands und Solisten beim Chansonfest Berlin mit mindestens 3 Titeln bewerben.