Liedermacher,

Das Online-Magazin für Lied, Chanson und feine Zwischentöne



Chanson
Liedermacher
- Portraits
- Adressen
Musik
- CDs
- Preise
- auf Tournee
- mehr Konzerte
- Radio und TV
- Neuigkeiten
Mitmachen
- Fragen
- Neuer Benutzer?
- Einloggen
- Schreiben
Verlag
- Künstler
- Shop
- Rundbrief

Verlag
· Suli Puschban
· Grenzgänger
· Zaches & Zinnober
· Eine schöne Sommer CD
· Schon mit sechzehn Jahren schrieb er eigene Songs:

Letzte Rezensionen:
· Sebastian Lohse: In Media Res
· Wenzel: Glaubt nie, was ich singe
· Andreas Sittmann: Der Spielmann
· Gerhard Gundermann & Petra Kelling: Oma Else
· Die Zimmermänner: Warum schmust du nie mit meinem Gehirn?



Wenzel: Glaubt nie, was ich singe

Ein besonderer Meilenstein

in: Kritiken -> Deutschland

Glaubt nie was ich singeNicht nur im Titel seiner neuen CD „Glaubt nie, was ich singe“ knüpft Wenzel  an seine für mich bisher beste CD „Schöner Lügen“ an, auch was die Qualität der Melodien, Texte und Arrangements betrifft, ist ihm hier wieder eine ganz herausragende Produktion gelungen .War „Schöner Lügen“ quasi seine Eintrittskarte in die gesamtdeutsche Chansonszene so ist die neue CD ein besonderer Meilenstein auf seiner „Lebensreise“ – so ein Titel der neuen CD.
In 16 Chansons breitet Wenzel das ganze menschliche Panoptikum von Liebe bis Globalisierung  aus – und mit „Jedes Ich braucht auch ein Du“ hat er dabei eine echte Perle geschaffen,  einen Klassiker. Wie kunstvoll er dabei kindliche Abzählreime über christliche Bilder vom Gast, Wein und Tisch, die Singleeinsamkeit unserer Kaufrauschgesellschaft hin zum Nomadenleben fahrender Sänger spinnt: Das wirkt alles so leicht, als hätte er dieses Lied an einem schönen hellen Tag nur aus der Luft herunter pflücken müssen.
Das Rebellische bei Wenzel wurzelt ebenso in dem Wissen um Zinseszins und Kapitalerträge wie in der Gewissheit, dass Freundschaft und Liebe immer noch möglich sind, auch wenn alles andere hier auf Erden schon längst verkauft und verhökert worden ist und zur Ware gemacht wurde. Diese Gewissheit scheint aus den neuen Liedern heraus – und hier ist für mich auch die Weiterentwicklung zu „Schöner Lügen“. Dort hieß es am Ende:  „Es ist das alte Lied / man singt es immerdar / Alles was noch geschieht / Wird schlimmer sein, als es war“
Auf „Glaubt nie, was ich singe“ gehört zu jedem „Ich“ auch ein „Du“ - und passend dazu findet sich eine neue Stimme  zwischen Streichern, Gitarren, Pauken und Trompeten in den Arrangements: im letzten Lied singt mit viel Schmackes und Herzblut eine Kinderstimme im Chor. So bleibt zuletzt das Heitere. Wenzels Musik ist noch reicher geworden: Ich würde mir als nächstens eine Solo Live-CD wünschen.

        

Repertoire: 9
Klang: 9
Interpretation: 8
Grafik und Layout: 9


Gesamt: 9 (von 10)





Alle Kritiken im Überblick

Preisgekrönte Tonträger

 Wenzel: Glaubt nie, was ich singe  
 Johnny Cash: Unearthed  
 O bittre Zeit - Lagerlieder 1933-45  
 Christof Stählin: Stiller Mann  
 Ballhaus Nuevo: Schade Schade und Stoppok & Worthy: Grundvergnügen  
 Alle Preise und Auszeichnungen

Inhalte urheberrechtlich geschützt
Alle Rechte bei den Autoren.

Publiziert am 01.11.2007 (7786 mal gelesen)

Kritiken ©

CD-Tipp:

CD vorstellen
Gestalten Sie diese Seiten mit! Stellen Sie Ihre Lieblings-CD ganz einfach anderen Besuchern dieser Webseite vor. Hier klicken.

Rundbrief

Tragen Sie hier Ihre mail-adresse ein, ein link zum Abmelden findet sich in jeder email.

Nächste Termine
Den Kalender abonnieren?

Zitat
Jean Gabin:
Wenn alle Menschen immer die Wahrheit sagten, wäre das die Hölle auf Erden.

Im Chat
Aktuell im Chat:
0 Anwesende.
Chat betreten


Die Grenzgänger | Zaches & Zinnober | Liedermacher | Szene & News | Auf Tournee | Mal reinhören | Die Besten | CD-Kritiken | Liedertexte | Lexikon | Links


Kontakt - Impressum - Partnerseiten